Stadtherz® Lingen: Verzögerungstaktik statt Verlässlichkeit
Ein genehmigungsfähiges Projekt wird ausgebremst
Unser Projekt Stadtherz® Lingen war vollständig geplant: Der Bauantrag eingereicht, die Planung samt Innendesign und Betriebskonzept abgeschlossen. Es gab keinerlei rechtliche Hindernisse – und doch wird der Prozess massiv verzögert. Während wir auf eine zügige, transparente Bearbeitung unseres Antrags vertraut haben, erleben wir nun das Gegenteil: eine Reihe von Maßnahmen, die unser Vorhaben künstlich blockieren.
🔹 Nachforderungen ohne rechtliche Grundlage – ein bewährtes Mittel, um Zeit zu gewinnen und den Prozess in die Länge zu ziehen.
🔹 Plötzlicher Bebauungsplan: Zwei Monate nach Antragstellung wird ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet – obwohl unser Vorhaben exakt den bestehenden baurechtlichen Vorgaben entspricht.
🔹 Kurz vor Fristablauf die Notbremse: Zehn Tage vor der Genehmigungsfiktion wird eine Veränderungssperre verhängt, unser Antrag für mindestens ein Jahr zurückgestellt – voraussichtlich länger.
🔹 Willkür statt Verlässlichkeit: Die Spielregeln werden mitten im laufenden Verfahren geändert. Ein Vorgehen, das Vertrauen zerstört und Investoren abschreckt.
🔹 Wirtschaftliche Schäden? Kein Thema für die Stadtverwaltung. Doch für weniger kapitalkräftige Unternehmen könnte eine solche Verzögerung existenzbedrohend sein. Auch Handwerker, Planungsbüros und Zulieferer sind direkt betroffen, denn Verzögerungen bei Bauprojekten haben weitreichende wirtschaftliche Folgen.
Die weitreichenden Folgen der Verzögerung
Wohnungsmarkt in Lingen
Lingen benötigt dringend neuen, modernen Wohnraum – insbesondere für Fachkräfte und junge Menschen. Die künstliche Verzögerung unseres Projekts bedeutet, dass dringend benötigter Wohnraum jahrelang nicht entsteht. Das treibt die Mietpreise weiter nach oben und erschwert es Menschen, eine bezahlbare Wohnung zu finden.
Zukunft des IT-Campus Lingen
In den kommenden Jahren wird am Campus Lingen ein hochmoderner Technologie-Standort mit bis zu 2.000 Arbeitsplätzen entstehen. Hochqualifizierte Fachkräfte werden in die Region kommen – doch wo sollen sie wohnen? Anstatt vorausschauend Wohnraum für diese Entwicklung zu schaffen, werden Bauprojekte blockiert, die genau diese Nachfrage bedienen könnten.
Schaden für Handwerker, Planer und Bauunternehmen
Ein zurückgestelltes Projekt bedeutet für die beteiligten Firmen massive wirtschaftliche Verluste. Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und Planer stehen vor der Herausforderung, eingeplante Aufträge nicht ausführen zu können. Für kleinere Betriebe kann dies existenzielle Konsequenzen haben.
Ein fatales Signal für Investoren
Wer in Lingen investiert, braucht Planungssicherheit und verlässliche Prozesse. Wenn Regeln während laufender Verfahren plötzlich geändert werden, führt das nicht nur bei uns, sondern bei allen Investoren zu Unsicherheit und Vertrauensverlust. Solche Maßnahmen haben langfristige Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort. Lingen riskiert, sich als unzuverlässiger Partner für Bauherren und Unternehmen zu präsentieren.
Unser nächster Schritt
Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um unser Recht durchzusetzen – so wie bereits in der Vergangenheit, als die Stadt uns einen hohen Schadenersatz für rechtswidrige Entscheidungen zahlen musste. Unsere Erfahrung zeigt: Das Recht setzt sich am Ende durch.
Fazit: Wirtschaftsstandort oder Investitionsbremse?
Lingen steht vor einer Grundsatzfrage: Fördert die Stadt wirtschaftliche Entwicklung oder bremst sie gezielt Investoren aus?
Wir sind überzeugt: Rechtsstaatlichkeit und Verlässlichkeit sind die Basis für eine gesunde Stadtentwicklung. Das Recht wird sich auch diesmal durchsetzen.